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Mikrokredite sollen Leid von Witwen in Haiti lindern

27. Februar 2010

Mit freundlicher Genehmigung von Latina Press

Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat nicht nur unzählige Häuser einstürzen lassen, sondern auch tiefe Risse in der Gesellschaft erzeugt. Das Projekt Microfinance für Haiti (MFH) will nun vornehmlich Witwen und Witwern mit Mikrokrediten wieder auf die Beine helfen.

Durch das verheerende Erdbeben im Januar dieses Jahres stehen in Haiti derzeit Hundertausende vor dem finanziellen Ruin. Das Projekt Microfinance für Haiti (MFH) will nun vornehmlich Witwen und Witwern mit Mikrokrediten wieder auf die Beine helfen.

Die Erdstöße vom 12. Januar 2010 haben nicht nur unzählige Häuser einstürzen lassen sondern auch tiefe Risse in der Gesellschaft erzeugt. Viele Menschen haben Angehörige und damit einen Teil ihrer Existenzgrundlage verloren. In zehntausenden Familien fehlen nun große Teile der sowieso spärlichen Einkünfte  – besonders Witwen und Witwer kämpfen landesweit ums nackte Überleben. Bereits vor der verheerenden Naturkatastrophe haben sie sich bei der notorischen Knappheit an Arbeitsplätzen mit kleinen Unternehmen über Wasser gehalten, doch diese wurden ebenfalls unter Tonnen an Schutt und Geröll vergraben.

Hier will das Projekt „Microfinance für Haiti (MFH)“ nun echte Hilfe leisten, wie deren Vize-Präsident Klaus R.C. Ciesielski gegenüber latina press erklärte. Das Solidaritätsprojekt des afrikanischen Rates für Kunst und Kultur e.V. wird von ihm in Brasilien geleitet. Der ehemalige Brasilien-Reiseveranstalter lebt mittlerweile in Campina Grande im Bundesstaat Paraíba im Nordosten des Landes und will nun von dort aus die Hilfe für den schwer gezeichneten Karibikstaat ankurbeln.

„Sobald die Fernseh-Kameras Haiti verlassen, verlassen auch die meisten Hilfsgruppen das Land wieder. Dies ist nicht die erste Katastrophe für Haiti, doch die Hilfsorganisationen kommen und gehen. Wer sich für die Unterstützung der Erdbebenopfer interessiert und helfen will, deren Leben wieder mittel-oder langfristig zu meistern, kann helfen“ begründet Ciesielski sein Engagement für das Hilfs- und Sozialprojekt.

Empfänger der Mikrokredite sind seiner Aussage nach fast ausschließlich Witwen und Witwer sowie kleine Händler und Erdbebenüberlebende, die Hilfe für den Wiederaufbau ihrer kleinen Unternehmen benötigen.  An den Standorten Jacmel, Port-au-Prince, Cap-Haitien und Gonaives soll das „Projekt der Nachhaltigkeit und Wiederaufbau auf Basisebene“ in Kürze bereits starten, alle Spenderinnen und Spender, die dadurch als Sponsor fungieren, werden auf Wunsch kontinuierlich über die Entwicklung informiert.

Spenden sind laut einer Pressemeldung der MFH-Projekts ausschließlich auf das Konto des African Council for Arts and Culture e.V. bei der Commerzbank Köln, Konto: 242486900, BLZ 37040044, IBAN: DE09 3704 044 0242 4869 00 unter dem Stichwort “Wiederaufbauhilfe Haiti” zu leisten. Wer anonym Spenden möchte, gibt lediglich “Haiti” als Verwendungszweck an. Bei Mitteilung der Postanschrift wird eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt, für weitere Informationen wurde zudem eine Webseite unter http://microfinanceforhaiti.org/Deutsch.html eingerichtet.

 

Update vom 16.11.2010:

Erst seit heute liegt die Genehmigung von Latina Press vor. Irrtum meinerseits war, dass Klaus Ciesilsky für Latina Press arbeiten würde. Nach Telefonat mit Dietmar Lang habe ich die freundliche Genehmigung erhalten. Ich habe mich bereit erklärt weitere Spendenaktionen von BrasilOnline Network Solution sowie deren Partner zu unterstützen. Ich habe vor, mich persönlich bei Dietmar Lang mit einer Runde Skol zu bedanken.

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Telefonterror

2. Oktober 2009

Witzig ist gerade läuft im Fernsehen ein Bericht über Datenmissbrauch. Meine Frau wurde jahrelang am Telefon belästigt, seitdem ich am Telefon war hatte sie Ruhe.

Anrufer: „Ich bin von der Telekom.“
Ich: „Von der Deutschen Telekom AG?“
A: „Nein, ich bin von der Bla Blubb Telekom.“
I: „Ahja.“
A: „Ich wollte wissen ob sie ihren Vertrag nicht ändern wollen. Sie wollen doch Geld sparen?“
I: „Eigentlich interessiert mich mehr welche Zahnpasta Sie verwenden.“

Meine Frau guckt mich schon schockiert an. Anmerkung: Zahnpasta ist das Stichwort:  Datenschützer !!! 😀

A: „Aber Herr …“
I: „Hören Sie, dass Gespräch ist beendet.“

Danach habe ich aufgelegt. Seitdem ist Ruhe im Haus. 🙂

Vielen Dank liebe Wähler

28. September 2009

Obwohl wir hier im Kreis Altenkirchen aufgrund des Personalmangels nicht den großen Wahlkampf machen konnten wurden immerhin 1,6% erreicht. Uns war es klar, dass wir in diesem Raum nicht viel erreichen können. Beim ersten Treffen waren4 Leute aus Neuwied, Herrdorf, Montabaur und Oettershagen anwesend. Jetzt werden einige sagen 1,6% ist nicht viel. Aber es ist viel, wir sind froh über jeden Euro den wir bekommen. Wir bekommen 85 Cent pro Stimme. Damit füllen wir unsere Schatzkisten auf für unseren nächsten Wahlkampf. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Gelder in einer brauchbaren Form an den Steuerzahler zurückfließen werden. Damit wir aber in Zukunft Plakate machen können, die Rechner zu unterhalten, bitte ich euch um eine Parteimitgliedgliedschaft.

3 Euro pro Monat sind nicht viel  Geld für eine PARTEIMITGLIEDSCHAFT und Bedürftige können von der Bezahlung freigestellt werden.

29. August 2009