29. August 2009

Zufälle gibt es – Schluss mit der Forderung nach Terrorgesetzen

26. November 2010
von Bernd Peuser

Kaum hat sich Frau Merkel für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen, gibt es Terroralarm. Und natürlich nehmen sich die Terroristen aus dem Morgenland den Reichstag vor, wie in ähm Mumbai, London oder Madrid. Und weil der Reichstag betroffen ist, muss man die Rechte der Presse beschneiden und die Terroristen aus der eigenen Bevölkerung dem Morgenland überwachen. Da musste mal der große Bruder den kleinen Bruder zurückpfeifen, so dämlich, darf man die Deutschen auch nicht halten.

Ich bin froh, dass es noch richtige Journalisten gibt und es nur wenige embedded Writer der Regierung sind. Ich hoffe, Oliver Welke führt wieder die Kategorie „Ich will das das aufhört“ in seine Heute Show Sendung ein. England ist voller Überwachungskameras, die konnten aber auch nicht die Attentate verhindern.

Eine Vorratsdatenspeicherung wird in Deutschland kein Attentat verhindern.

Mir zeigt die Absperrung rund um den Reichstag, dass die Regierenden Angst vor der Bevölkerung haben. Und zwar zu Recht. Das Bankenrettungspaket war so teuer, damit hätte man die Hartz4 Bezieher 10 Jahre lang durchfüttern können.

Ach wie passend dieses Zitat aus der Zeit:

„Ein interner Brief des Innenministers offenbart den Konflikt zwischen ihm und seiner Kabinettskollegin: Er verlangt, sie solle ihre Blockade neuer Terrorgesetze aufgeben.“

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2010-11/terrorfahndung-vorratsdatenspeicherung-maiziere-schnarrenberger

Wem noch was sinnvolleres einfällt, kann es gerne auf http://wirhabenkeineangst.de/ hochladen.

Update: Inzwischen hat die Zeit den Teil mit den Terrorgesetze in Anti-Terrorgesetze geändert. Ich fand Terrorgesetze ziemlich passend.;-)

Die Panikmache wirkt

24. November 2010

Nach den ganzen Terrorwarnungen der letzten Tagen, gab es in Kreis Altenkirchen einen Stromausfall. Laut Rheinzeitung mussten ca. 30.000 Einwohner die Wecker neustellen.  Ich für meinen Teil war erstmal ziemlich sauer, weil sich eine Festplatte anhörte, als würde Lesekopf auf die Festplatte (Headcrash) knallen. Backup wäre kein Problem, aber die Zeit, es würde Tage dauern. Ich habe die RWE verflucht, dass schon wieder der Strom abgeschaltet wird, ohne vorher Bescheid zu sagen.  Wenn einer Wissen von einer Datenbank hat, in die mich eintragen, damit ich Bescheid weiss, wenn wieder Arbeiten in meinem Kreis anliegen, immer her damit.😉

Aber zurück zum Thema. Es wurde gleichzeitig in zwei Umspannungsanlagen eingebrochen, zuerst in Wissen und dann in Hamm/Sieg. Anscheinend haben Leute daraus gelesen, dass es gleichzeitig geschah. Es lag nach Aussage der Siegener Zeitung zwischen beiden Taten eine halbe Stunde dazwischen. Hamm/Sieg ist in etwa in einer Fahrtzeit von 10 Minuten von Wissen zu erreichen. Was auch immer für ein Motiv dahinter steckt, es ist voll bescheuert in so Umspannwerk einzubrechen. Die Polizei kann aus ermittlungstaktischen Gründen erst in ein paar Tagen nur wage Hinweise geben. Aber deswegen gleich spekulieren die Taliban ist im Westerwald, sorry, dass ist nicht nachvollziehbar.

Also liebe Westerwälder geht lieber davon aus, das es die Tat eines Verwirrten und nicht der „Testlauf von Terroristen“ aus dem Morgenland ist. Ich finde es jedenfalls peinlich für die RWE, dass man so einfach auf die Anlagen kommen konnte. Schön für die Aktionäre, dass ihr so kräftig spart und ordentlich Gewinne einfahrt, aber kein Geld für Einbruchssicherung oder Wachleute haben.

Wie umgehen mit Verschwörungstheoretikern?

19. November 2010
von Bernd Peuser

Ein Bekannter von mir ist Neurologe und er hat mir im Umgang mit paranoiden Schizophrenen gesagt, man sollte denen nie widersprechen, ansonsten wird man Teil der Verschwörung. Ich empfehle einen lockeren Umgang mit Verschwörungstheoretikern(nachfolgend VTler genannt), ohne VTler wäre die eine oder andere Verschwörung nie aufgedeckt worden. Es war mir von Anfang an klar, dass die Piratenpartei VTler anzieht. Auch werden Verschwörungstheorien in die Piratenpartei von außen reingetragen. Einmal eine Verschwörung von links und eine von rechts.

http://npd-blog.info/2010/07/02/antisemitische-bildsprache-bei-der-piratenpartei/

http://gesamtrechts.wordpress.com/2009/12/02/piratenpartei-von-linksextremisten-unterwandert-wo-bleibt-der-mahnende-zeigefinger-der-schmierenjournaille/

Egal wie ihr euch über die Verschwörungstheoretiker ärgert, lasst sie reden. Für den VTler zählen keine Fakten, er wird Beweise fordern und die Beweise verdrehen.

Aber wie sollen damit umgehen, für den Fall, dass es ein VTler in Spitzenpostionen schafft?

Das ist eine Frage, mit der sich die Partei auseinandersetzen muss. Mobbing wäre der falsche Weg. Am Umgang mit Bodo wird sich die Partei messen lassen müssen.

Was tun, wenn ein paranoid Schizophrener es in eine Spitzenposition schafft?

Nun, wir reden in erster Linie von einem Menschen. Einem Menschen, der medizinische Hilfe und eine Auszeit bedarf, bis die Wirkung der Psychopharmaka einsetzt.  Diese Krankheit sagt nichts über die fachliche Kompetenz aus. Oft können paranoid Schizophrene unter Wirkung der Psychopharma normal weiterarbeiten.

Ein guter Link zum Umgang mit Verschwörungstheoretiker ist auf der Seite Der Westen zu lesen.

Offener Brief an Mirco da Silva

18. November 2010

Hallo Mirco,

die Leute aus RLP halten sich locker zurück. Ist Dir das schon mal durch den Kopf gegangen? Es ist rheinische Lebensart: Jeder Jeck est anders oder anders gesagt: Leben und Leben lassen.

Aber Du beleidigst die  RLP-Leute auf der Aktiven Mailingliste und du redest gleich von Filz? Mir kommt der der Gedanke, dass Du und Bodo so ähnlich seid. Es erinnert mich an einen Geschwisterstreit, bei dem jedes Wort auf die Goldwaage gelegt wird. „Der Bodo hat eine Erdnuss mehr als ich gekriegt und der Bodo hat blöde Grimassen gemacht.“

Ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass die Leute in RLP hart am arbeiten sind, weil wir kurz vor einer Wahl stehen?

Mirco, es gibt Leute in Rheinland-Pfalz, die denken, daß Du eine Führungspersönlichkeit bist. Und damit fehl am Platz in der Piratenpartei. Ich dagegen denke, daß Du an Dir arbeiten kannst und auch mal die rheinische Lebensart von Leben und Leben lassen übernehmen kannst.

Komm mal runter von Deiner Verschwörungstheorie, die Rheinland-Pfälzer ein Filz und korrupt. Wir behaupten ja auch nicht pauschal Mirco ist ein Ossi und typisch steinewerfender Linker.

Mirco ich weiss, Deine antifaschistische Arbeit zu unterstützen. Aber ich finde es ziemlisch rassistisch uns Rheinländern zu unterstellen wir wären ein Filz.

Grüsse Bernd Peuser
als einfaches Mitglied der PP in RLP

Mikrokredite sollen Leid von Witwen in Haiti lindern

27. Februar 2010

Mit freundlicher Genehmigung von Latina Press

Das verheerende Erdbeben vom 12. Januar 2010 hat nicht nur unzählige Häuser einstürzen lassen, sondern auch tiefe Risse in der Gesellschaft erzeugt. Das Projekt Microfinance für Haiti (MFH) will nun vornehmlich Witwen und Witwern mit Mikrokrediten wieder auf die Beine helfen.

Durch das verheerende Erdbeben im Januar dieses Jahres stehen in Haiti derzeit Hundertausende vor dem finanziellen Ruin. Das Projekt Microfinance für Haiti (MFH) will nun vornehmlich Witwen und Witwern mit Mikrokrediten wieder auf die Beine helfen.

Die Erdstöße vom 12. Januar 2010 haben nicht nur unzählige Häuser einstürzen lassen sondern auch tiefe Risse in der Gesellschaft erzeugt. Viele Menschen haben Angehörige und damit einen Teil ihrer Existenzgrundlage verloren. In zehntausenden Familien fehlen nun große Teile der sowieso spärlichen Einkünfte  – besonders Witwen und Witwer kämpfen landesweit ums nackte Überleben. Bereits vor der verheerenden Naturkatastrophe haben sie sich bei der notorischen Knappheit an Arbeitsplätzen mit kleinen Unternehmen über Wasser gehalten, doch diese wurden ebenfalls unter Tonnen an Schutt und Geröll vergraben.

Hier will das Projekt „Microfinance für Haiti (MFH)“ nun echte Hilfe leisten, wie deren Vize-Präsident Klaus R.C. Ciesielski gegenüber latina press erklärte. Das Solidaritätsprojekt des afrikanischen Rates für Kunst und Kultur e.V. wird von ihm in Brasilien geleitet. Der ehemalige Brasilien-Reiseveranstalter lebt mittlerweile in Campina Grande im Bundesstaat Paraíba im Nordosten des Landes und will nun von dort aus die Hilfe für den schwer gezeichneten Karibikstaat ankurbeln.

„Sobald die Fernseh-Kameras Haiti verlassen, verlassen auch die meisten Hilfsgruppen das Land wieder. Dies ist nicht die erste Katastrophe für Haiti, doch die Hilfsorganisationen kommen und gehen. Wer sich für die Unterstützung der Erdbebenopfer interessiert und helfen will, deren Leben wieder mittel-oder langfristig zu meistern, kann helfen“ begründet Ciesielski sein Engagement für das Hilfs- und Sozialprojekt.

Empfänger der Mikrokredite sind seiner Aussage nach fast ausschließlich Witwen und Witwer sowie kleine Händler und Erdbebenüberlebende, die Hilfe für den Wiederaufbau ihrer kleinen Unternehmen benötigen.  An den Standorten Jacmel, Port-au-Prince, Cap-Haitien und Gonaives soll das „Projekt der Nachhaltigkeit und Wiederaufbau auf Basisebene“ in Kürze bereits starten, alle Spenderinnen und Spender, die dadurch als Sponsor fungieren, werden auf Wunsch kontinuierlich über die Entwicklung informiert.

Spenden sind laut einer Pressemeldung der MFH-Projekts ausschließlich auf das Konto des African Council for Arts and Culture e.V. bei der Commerzbank Köln, Konto: 242486900, BLZ 37040044, IBAN: DE09 3704 044 0242 4869 00 unter dem Stichwort “Wiederaufbauhilfe Haiti” zu leisten. Wer anonym Spenden möchte, gibt lediglich “Haiti” als Verwendungszweck an. Bei Mitteilung der Postanschrift wird eine Spendenquittung zur Vorlage beim Finanzamt ausgestellt, für weitere Informationen wurde zudem eine Webseite unter http://microfinanceforhaiti.org/Deutsch.html eingerichtet.

 

Update vom 16.11.2010:

Erst seit heute liegt die Genehmigung von Latina Press vor. Irrtum meinerseits war, dass Klaus Ciesilsky für Latina Press arbeiten würde. Nach Telefonat mit Dietmar Lang habe ich die freundliche Genehmigung erhalten. Ich habe mich bereit erklärt weitere Spendenaktionen von BrasilOnline Network Solution sowie deren Partner zu unterstützen. Ich habe vor, mich persönlich bei Dietmar Lang mit einer Runde Skol zu bedanken.

Hartz4-Empfänger gesucht der FDP gewählt hat

22. Februar 2010

Du bist Hartz4 Empfänger und hast die FDP gewählt. Dann bitte ich Dich, bei mir zu melden. Da die Kommentare freigeschaltet werden müssen,  kannst Du dort Deine Emailadresse mit dem Hinweis „NICHT FREISCHALTEN“ hinterlassen.

Der FDP sagt man eine wirtschaftliche Kompetenz nach. Verständlich wenn Du geglaubt hast, die würden Vollzeitarbeitsplätze schaffen. Was hat Dich bewegt FDP zu wählen? Wie fühlst Du Dich, nach den Reden von Herrn Westerwelle? Würdest Du die FDP nochmal wählen?

Piratenpartei Brasilien braucht Spenden

9. Februar 2010
Jhessica Reia, Sao Paulo, Brasilien

Jhessica Reia

Die Piratenpartei Brasilien möchte einen Kamaraden zur Internationalen Piratenparteikonferenz nach Brüssel schicken. Brasilien ist eins der Schwellenländer, kein 3. Welt Land mehr und die Kameraden würden gerne Jhessica Reia schicken. Ein Sprachgenie das Englisch, Französich, Spanisch flüssig spricht und ausser ihrer Heimatsprache Portugiesisch noch Grundkenntnisse in Japanisch und Latein besitzt. Sie studiert Politikwissenschaft in Sao Paulo.

Wer die brasilianischen Piraten unterstützen möchte, kann seinen kleinen Beitrag leisten. Paypal

Ich bin mir nicht sicher ob die ca. 1000 Euro ausreichen. Ihr wisst selber, dass Leben in Europa ist teuer. Persönlich würde ich mich freuen wenn mehr als die 2600 Real zusammenkommen würden.

Zum Abschied gibt es von mir die brasilianischen Beijos und Abracos.

Bernd Peuser

Hier könnt ihr spenden. Paypal

1EUR ca. 2,5 R$

Songtexte zitiert – 500 Euro – Keine Abmahnung – Geldstrafe

26. Oktober 2009

Einen besonderer Schildbürgerstreich ist dem Gericht in Kaiserslautern gelungen.
Die umstrittenen Zitate aus den Liedern:
startseite2small1

Hier sind die kompletten Songtexte zu finden:
http://lyrics.wikia.com/K.I.Z.:T%C3%B6ten
http://www.magistrix.de/lyrics/Prinz%20Porno/Generation-Counterstrike-62839.html

Vielleicht könnte sich mal der betroffene Richter den Klingelton runterladen oder sich die Lieder bei Amazon besorgen.

§ 126
Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten

(1) Wer in einer Weise, die geeignet ist, den öffentlichen Frieden zu stören,

2. einen Mord (§ 211), Totschlag (§ 212) oder Völkermord (§ 6 des Völkerstrafgesetzbuches) oder ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit (§ 7 des Völkerstrafgesetzbuches) oder ein Kriegsverbrechen (§§ 8, 9, 10, 11 oder 12 des Völkerstrafgesetzbuches),

androht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

Die 500 Euro sind kein Scherz wie man hier sehen kann.

500eussmall2Ich frage mich wann meine Anzeige wegen virtuellen Völkermordes (Age of Empire), Einsatz von von virtuellen Nuklearwaffen(Unreal Tournament), Teamkilling(Counterstrike) usw. Meine virtuellen Schlachten waren um einiges grausamer als die lächerlichen Zitate aus den Liedern.

Update: Auf Wikileaks ist das Dokument auch erschienen.

Update: Die Onlineausgabe der Rhein-Zeitung berichtet am Donnerstag über den Fall.

Update: Das Verfahren wurde eingestellt. Ich habe eigentlich nichts anderes erwartet.

Telefonterror

2. Oktober 2009

Witzig ist gerade läuft im Fernsehen ein Bericht über Datenmissbrauch. Meine Frau wurde jahrelang am Telefon belästigt, seitdem ich am Telefon war hatte sie Ruhe.

Anrufer: „Ich bin von der Telekom.“
Ich: „Von der Deutschen Telekom AG?“
A: „Nein, ich bin von der Bla Blubb Telekom.“
I: „Ahja.“
A: „Ich wollte wissen ob sie ihren Vertrag nicht ändern wollen. Sie wollen doch Geld sparen?“
I: „Eigentlich interessiert mich mehr welche Zahnpasta Sie verwenden.“

Meine Frau guckt mich schon schockiert an. Anmerkung: Zahnpasta ist das Stichwort:  Datenschützer !!!😀

A: „Aber Herr …“
I: „Hören Sie, dass Gespräch ist beendet.“

Danach habe ich aufgelegt. Seitdem ist Ruhe im Haus.:)

Vielen Dank liebe Wähler

28. September 2009

Obwohl wir hier im Kreis Altenkirchen aufgrund des Personalmangels nicht den großen Wahlkampf machen konnten wurden immerhin 1,6% erreicht. Uns war es klar, dass wir in diesem Raum nicht viel erreichen können. Beim ersten Treffen waren4 Leute aus Neuwied, Herrdorf, Montabaur und Oettershagen anwesend. Jetzt werden einige sagen 1,6% ist nicht viel. Aber es ist viel, wir sind froh über jeden Euro den wir bekommen. Wir bekommen 85 Cent pro Stimme. Damit füllen wir unsere Schatzkisten auf für unseren nächsten Wahlkampf. Ich werde mich dafür einsetzen, dass diese Gelder in einer brauchbaren Form an den Steuerzahler zurückfließen werden. Damit wir aber in Zukunft Plakate machen können, die Rechner zu unterhalten, bitte ich euch um eine Parteimitgliedgliedschaft.

3 Euro pro Monat sind nicht viel  Geld für eine PARTEIMITGLIEDSCHAFT und Bedürftige können von der Bezahlung freigestellt werden.


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